| 21.11.2002
V1.1 |
| Mensch, Gesellschaft und Macht |
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Teil 2: Hierarchien und Netzwerke 1 |
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1.
Teil: Vorüberlegungen (Faktoren, die das menschliche Handeln beeinflussen) |
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7. Hierarchien versus kooperative Netzwerke
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Beide Gesellschaftsmodelle, Hierarchie und kooperatives Netzwerk existieren nicht in Reinform. In einer sozialistischen Diktatur funktioniert (oder sollte wenigstens) die Wirtschaft kooperativ, aber die Politik nicht. Eine Demokratie ist zumindest von der Idee her ein kooperatives Netzwerk, aber der Kapitalismus nicht. In einem hierarchischen Staatsapparat kann mir niemand verwehren mit meinen Freunden ein koopeartives Netzwerk zu bilden. In einem Netzwerk kann ich auch eine militante, hierarchische Wehrsportgruppe führen. Auch in Kooperationen kann man Aggressivität und Gewalt nicht verhindern, sowie Hierarchien ihre Machtstrukturen auch mit manipulativen Mitteln installieren und erhalten. Wahrscheinlich bleibt das männliche und weibliche Prinzip immer vermischt, solange es Männer und Frauen gibt, wobei sowohl Männer als auch Frauen nach beiden Prinzipien handeln können (s.o) Der Einfachheit halber werden hier zwei Extremfälle gegeneinander gestellt, auch wenn die meisten Staaten mehr oder weniger Mischformen sind.
Beschreibung Ein hierarchisches System stellt
man sich meist wie eine Pyramide vor. Die Macht nimmt von oben nach unten
ab. Es gibt Unterschiede darin, wie viele Zwischenschichten vorhanden
sind, wie viele Leute eine Schicht beinhaltet und die Machtsteigerung
kann steil oder flach verlaufen. An der Spitze der Pyramide befindet sich
ein einzelner Diktator oder eine ganze Führungsgruppe. Macht Bestimmen darf in der Hierarchie der, welcher sich oben befindet über die, welche weiter unten sind, unabhängig von seiner Kompetenz in Sachen Führungsqualitäten oder Staatsverwaltung. Nicht selten eroberte sich in der Geschichte ein regelrechter Psychopath die Spitzenposition. (Nero, Hitler ). Manchmal ziehen die eigentlichen Herrscher im Hintergrund die Fäden und installieren eine repräsentative Machtmarionette. Die Mehrzahl der Untertanen hat meist kaum bis keine Mitbestimmung, je nach Hierarchiestufe und bezahlt über Steuern Tribut für Dienste, die ihnen nicht dienen, zum Beispiel der Schutz, denn auch wenn das Land von einem neuen Herrscher erobert wird, ändert sich für die Untertanen oft nichts, nur der Herr, der sie ausbeutet, ist ein anderer. In früheren Monarchien hatten sie noch den Vorteil, dass der Palast weit weg und die Wege mühsam waren, sodass sich Einzelne dem Einfluss des Machtapparates entziehen konnten. Gleichsam waren die Gewaltmittel (Waffen) weniger effektiv. Hobbes und Locke konnten sich gar vorstellen, dass ein Herrscher souverän sein könnte, also im Interesse seines Volkes handelt. Zumindest gibt es Märchen von gutmütigen Königen. Eher könnte man aber sagen, dass es üble und weniger üble Machthaber gibt. Am schlimmsten sind sicher die machtbesessenen, selbstherrlichen und größenwahnsinnigen Tyrannen, auf deren willkürlich schizophrene Anweisungen, man sich nicht einmal verlassen kann. Wie sagt die Psychologie: Andere erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen, was in Wahrheit vermuten lässt, dass eine komplexbeladene Persönlichkeitsstörung vorliegt. Die Staatswelt wird nicht selten zur Spielwiese der Mächtigen, die rücksichtslos und skrupellos in ihrer Gier nicht einmal bemerken, wie viel vom "unbedeutenden" Fußvolk, sie schon unter den Schuhsohlen kleben haben. Stabilität Hierarchien können recht stabile Systeme sein, wenn sie geschickt geführt werden. Da in einem solchen System der Konkurrenzdruck meist allgemein groß ist und auch der Leidensdruck des Untersten, muss der Herrscher jederzeit mit einem Dolch im Rücken rechnen, denn Macht erzeugt Neider aber auch ehrliche Gegner. Die dringend notwendige Absicherung des Systems besteht meist aus einer Mischung aus Druckmitteln, die Angst erzeugen, mit Hilfe von schlagkräftigen Armeen, Bestrafungsmaßnahmen bei Ungehorsam, Belohnung bei Gehorsam, Kontrolle, Monopolisierung von Informationen (dazu zählt aus, die Bevölkerung auf einem möglichst niedrigem Bildungsniveau zu halten) und Manipulation. Eine Hierarchie setzt dabei meist mehr auf Bestrafung, als auf Belohnung. Die Manipulation ist so durchschaubar wie wirksam. Das Bild der vermeindliche Gefahr durch Feinde oder Verhungern muss für die Perspektive der Bevölkerung aufrecht erhalten bleiben, um der Machtposition eine gewisse Legitimation zu erhalten. Feindbilder werden propagiert. Der Herrscher gibt vor zum Wohle der Allgemeinheit zu regieren und gibt sich gelegentlich wohltätig. Androhungen von Strafen und die gelegentliche Demonstration ihrer Verwirklichung schüren Angst und Ohnmacht. Opportunismus und Verrat zahlen sich aus, denn zur Belohnung steigt man in der Hierarchie auf und bekommt ein größeres Stück vom Kuchen. Diese Anbiederung an die Machthaber ist wohl eine Form von Bestechung. Wer die Macht unterstützt, erlangt seinerseits Vorteile im System, wer sie nicht unterstützt oder gar bedroht, wird unterdrückt. Dieses Bestrafungs- und Belohnungs-System sabotiert meist mit Erfolg die Gefahr eines Volksaufstandes. Es zerreißt die Gruppenstruktur, erzeugt gegenseitiges Misstrauen und wirkt der Gefahr, dass sich die gemeinsamen Kräfte der viel bevölkerungsstärkeren unteren Hierarchiegruppen zusammenraufen, entgegen. [x1.1x] Wichtig für das Funktionieren dieses Mechanismus ist die menschliche Eigenart, seine moralische Verantwortung an Vorgesetzte abzugeben. In einer hierarchischen Befehlsstruktur wird den Untergebenen keine Eigenverantwortung zugestanden. Sie haben immer nur Teilaufgaben und das Befolgen von Befehlen enthebt sie des eigenen moralischen Handelns. Der Zugführer eines Gefangenentransportes hat nur die Verantwortung über die Fahrt, aber nicht darüber, ob die Gefangenen "schuldig" sind und was mit ihnen passiert, wenn sie am Zielort angekommen sind. Er kann also die moralische Verantwortung für seine Tat auf die Befehlshaber (die sich widerum mit der Ausführung von Befehlen von noch höheren Befehlshabern der eigenen Verantwortung entziehen können) abwälzen und sich für Vorheriges und Zukünftiges mit Unwissenheit herausreden. Siehe auch das "Milgram-Experiment" mehr. Gleichzeitig verändern sich in einem totalitärem System die Moralvorstellungen. Grausamkeiten werden für "notwendig" erachtet, um angeblich Schutz und Ordnung zu sichern. Hierzu ist die Schaffung von Feindbildern b.z.w. Sündenböcken zuträglich, die angeblich den Staat bedrohen und zerstören wollen. Die Herrschaft wird als "gottgegeben" propagiert und verkörpert das "Gute", was seine Macht daraus rechtfertigt, dass es angeblich die wohlwollende Verantwortung für die Bevölkerung übernimmt. Verrat an der Herrschaft wird so zum Verrat an der Allgemeinheit stilisiert. Hierarchische Systeme sind starr, da sie die Regeln nicht nach den wandelnden Bedürfnissen ihrer Bürger ausrichten, sondern alle Bürger unter die Staatsregeln unterordnen. Stagnation ist die Folge. Krieg [x1.1x] Was den Krieg gegen andere Völker angeht, bewährt sich die Befehlsstruktur und die darin eingegliederten Einzelnen ohne eigene Verantworlichkeit als besonders kriegstüchtig. Der einzelne Soldat wird zum gut funktionierendem Rädchen im Getriebe und für seine Tapferkeit mit Orden belohnt. Eigenes verantwortliches Denken gilt als Feigheit und Verrat an der Gemeinschaft. Angriffskriege können so gut geführt werden, vor allem, wenn man einen solchen Krieg als Notwendigkeit einer vorsorglichen Verteidigung gegen einen möglichen zukünftigen Feind propagiert oder als notwendige Maßnahme für Überleben oder Wohlstand des eigenen Volkes. Da durch den Verzicht auf Eigenverantwortung der Einzelnen auch ein Verzicht auf selbstbestimmte Leistung einhergeht, verhindern solche hierarchischen "Ameisenstaaten" das Wirken von kreativen Errungenschaften ihrer Mitglieder. Solche Staaten sind meist wenig innovativ, weil mündiges Selberdenken der Mitglieder und damit Meinungsfreiheit, eine zu große Gefahr darstellt. So sind solche Staaten oft auf Expansion durch Krieg und Kolonialisierung angewiesen, um ihre Ressourcen zu sichern, die sich eben nicht aufgrund innovativer Techniken sichern oder erhöhen lassen. Manchmal werden auch Wissenschaftlern besondere Privilegien eingeräumt, um sie für Staatszwecke einzubinden. Oft sind diese geballten Heere von nicht selbständig denkenden Soldaten in kriegerischer Strategie und Kampfkraft, zivilisierten und kultivierten, freieren Gesellschaften im Kriegsfall überlegen. Eine freiheitliche Hochkultur wird ihrerseits nicht die Risiken eines Angriffskrieges, der wegen eigener Innovationen für den Fortschritt nicht nötig ist, möglichst vermeiden, um den erlangten Wohlstand und die Freiheit nicht zu gefährden. Sie werden außenpolitisch eher auf diplomatische Kooperation setzen. Koordination Die Koordination einer Hierarchie ist recht einfach. Nach oben buckeln und nach unten treten, verweist die Mitglieder in ihre Position und schafft ein Kommunikationssystem, in dem die Befehlsform vorherrscht. Da Regeln auch willkürlich von einer oder wenigen Personen erlassen und geändert werden können, gibt es hier nicht viel zu koordinieren. Da das Volk kaum oder gar nicht mitbestimmen kann, braucht man weder Meinungsumfragen, noch Feingefühl, um ein Ordnungssystem zu schaffen und zu erhalten. In gewisser Weise angenehm könnte auch die Tatsache sein, dass wir es in Hierarchien mit klaren Strukturen und einer kleinen Gruppe von Entscheidern zutun haben. Sieht man von möglichen psychischen Persönlichkeitsspaltungen der Machtinhaber ab, so bietet es verlässlich einschätzbare immer gleiche Personen in immer derselben Anordnung und Befehlsrichtung. Das macht es durchschaubarer und für den Einzelnen einfacher, zu wissen, wie er sich am sichersten verhalten muss. Auf der anderen Seite fehlt den Herrschenden das Feedback von unten, was sie auch meist herzlich wenig interessiert. Von Gerechtigkeit braucht man hier nicht zu sprechen. Wenn man noch als gerechten Tausch, Entscheidungsbefugnis gegen Verantwortlichkeit betrachten kann, sind die Gelegenheiten einfach zu günstig, sich die Entscheidungsbefugnis einzuverleiben, während man die Verantwortung nach unten abwälzt. Nicht die Herrscher duellieren sich und tragen damit das Tribut ihrer Stärkeposition, sondern das Volk wird in den Krieg geschickt. Nicht die Herrscher leiden an Fehlwirtschaft in der Versorgung mit Ressourcen, sondern die Bevölkerung. "Es wird unter euch viele Opfer geben, aber das muss ich in Kauf nehmen." frei nach Futurama. Demokratie/Wirtschaft Auch unsere Demokratie, die von der Idee her den kooprativen Netzwerken entspricht, hat hierarchische Aspekte. (Direkte Demokratie würde eher den kooperativen Netzen entsprechen. Darum sind auch vielleicht so viele Frauen bei den Grünen, denn zumindest die Fundis stehen auf direkte Demokratie oder standen zumindest mal). Der demokratische Staatsapparat, der eigentlich auf Vertrauensbasis aufbaut ist auch nicht gefeit vor Manipulation, Informationsunterdrückung, Kontrolle und Willkür. Festgeschriebene Gesetze, besonders das Grundgesetz (Verfassung), begrenzte Legislaturperioden, parlamentarische Mitbestimmung und Gewaltenteilung dämmen die Machtmöglichkeiten allerdings ein und schaffen zumindest eine Abmilderung von Ungerechtigkeit, mit der es sich scheinbar gut genug leben lässt, um nicht aufzubegehren. Bei der kapitalistischen Marktwirtschaft, die über soziale Zusätze ein wenig ausgeglichen und zur sozialen Marktwirtschaft wird, sieht es schon düsterer aus. Geld ist Macht, denn wer die Ressourcen unter Kontrolle hat, kann über ihre Verteilung bestimmen und über das Bestrafungs/Belohnungssystem, vor allem über Korruption oder Androhung, die Mittel nicht oder nur erschwert zur Verfügung zu stellen, auch politischen Einfluss gewinnen. Hier sei noch angemerkt, dass das politische System, dem Wirtschaftlichem übergeordnet ist, sodass es einen wesentlichen Unterschied macht, welches von beiden Systemen hierarchisch aufgebaut ist.
Arbeit Hierarchische Systeme existieren
in unserer Arbeitswelt, mit Einschränkungen durch Arbeitnehmerschutz.
Auch unsere Schulen sollen scheinbar mehr auf Hierarchie vorbereiten,
als auf mündige Mitbestimmung als aktiver Bürger einer Demokratie. Fazit Zu viel Förderung von Konkurrenzverhalten, ganz vermeiden kann man es kaum, schießt oft schnell über das Ziel hinaus. Es kann mehr zerstörend wirken, als fortschrittsfördernd zu sein, sodass es die Personen, die es eigentlich zu schützen gilt, in Mitleidenschaft zieht (Kriege), anstatt zu mehr Sicherheit und Erhalt von Lebensgrundlagen zu führen. Die eigentliche Schutzfunktion, die ein Mächtiger seinem Volk bietet, ist in Wahrheit nicht selten vor allem der Schutz vor dem Herrscher selber (vergleichbar Schutzgelderpressung) gegen einen imaginären Feind (Feindbildmanipulation, Förderung von Ressourcenknappheit). Die Schutzfunktion der Männer wird paradox, wenn sie gleichzeitig das sind, wovor die Frauen am meisten Angst haben müssen. Selbst wenn sich in vielen Industriestaaten Demokratien etabliert haben und Hierarchien flacher verlaufen, hat sich schon lange eine globale Hierarchie installiert, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, was sich aber natürlich auch auf politisches Handeln auswirkt. Zwischen Herrschern und Untertanen gibt es nun nationale Grenzen, welche die Souveränität und damit das Selbstverschulden ihrer Situation vortäuschen. Das Problem der Abgrenzung von hierarchischen Schichten außerhalb einer Nation wird erleichtert, denn dass die anderen nicht zu uns gehören, wir nicht für sie verantwortlich sind, sie bestenfalls mit uns kooperieren und schlimmstenfalls unseren Wohlstand für sich zu erobern trachten, ist hier viel leichter zu vermitteln, als innerhalb einer Nation.
Hierarchien und das männliche Prinzip
Gemeint ist das männliche Prinzip, was man (s.o) nicht einfach Männern zuweisen kann, sondern was gleichfalls von Frauen übernommen werden kann. Die Machtgesten so mancher Staatsoberhäupter erinnern oft auffällig an das Imponiergehabe von Alphamännchen in einer Schimpansenhorde. Sollte das purer Zufall sein? Zur Erinnerung: Das männliche egoistische Gen zieht erhebliche Vorteile aus Vormachtstellung und Verdrängung oder Unterdrückung von Konkurrenten. Natürlich ziehen, je nach Gesellschaftsform und Selbständigkeit, auch Frauen Vorteile aus Konkurrenzverhalten, allerdings kaum für ihre Genverbreitung, also nicht biologisch, sondern mehr gesellschaftlich bedingt. Hierarchien sind die gesellschaftlich legitimierte und stabilisierte Form von Konkurrenzkampf. Was der mächtige Pascha, der, je mächtiger und reicher er ist, ein umso größeres Harem besitzt, ganz offensichtlich zur Schau stellt, nämlich, dass er die Macht zur bevorzugten Verbreitung seiner Gene besitzt, äußert sich in Herrschaftssystemen, in denen die Polygamie aus moralischen Gründen verpönt ist, über die generelle Machtposition. Auch hierzulande ist es Gang und Gebe, dass Manager großer Firmen nach dem Geschäftsessen den Geschäftspartnern eine Runde Bordell spendieren. Das hiesige Bordell heißt wohl sicher nicht rein zufällig "Pascha". Natürlich kann man nicht einfach Herrschaftssysteme mit der Funktionsweise des egoistischen Gens gleichsetzen. Es gibt aber meiner Ansicht nach einige gravierende Bezüge. Man denke zum Beispiel daran, dass in Kriegen die einfallenden Soldaten die heimischen Frauen vergewaltigen. Mit dem Sexualtrieb, der ja in Wahrheit ein normales Gefühl ist und um so stärker wird, je mehr Sex jemand hat (also das Gegenteil der "Samenstau"-These), kann man dieses fast übliche Verhalten nicht erklären und außerdem sind Frauen gleichfalls von diesem Trieb betroffen, vergewaltigen aber nicht (möglich dass es in seltenen Fällen vorkommt). Man kann dieses Verhalten aber sehr gut damit erklären, dass die Sieger sich der Frauen der Besiegten bemächtigen, eine Art Demonstration des Übergriffs ihrer Gene. Früher wurden die Frauen des Besiegten direkt entführt und versklavt. Auch das Töten der Nachkommen des besiegten Rivalen bei Schimpansen, die biologisch nun mal recht nah mit uns verwandt sind, ist über das egoistische Gen leicht erklärbar und auch Stiefkinder erfahren selten eine gleichberechtigte Behandlung mit eigenen Kindern. Der Kapitalismus, mit dem immanenten
Ziel des Wirtschaftswachstums, folgt dem Quantitätsprinzip. Auch
herrscht in der Hierarchie das strategische Denken vor, werden pragmatische
Entscheidungen der Vielfältigkeit sozialer, intuitiver Entscheidungen
vorgezogen. Verschiedene Meinungen werden durch regide Gebote erdrückt,
die nicht nach den Bedürfnissen des Einzelnen fragen. Männer
vollziehen häufiger eine klarere Trennung von Sachlage und Emotionen.
Sie beziehen sich auf das eine oder das andere, nicht beides zusammen.
Daher können sie besser strategisch denken, was einem eher linearen
stufenweise vorgehenden Denkprozess entspricht.
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